Das Ende der ersten Woche. . .

Veröffentlicht auf von felix.israel.over-blog.de

Am Freitag war, wie sollte es auch anders sein an einem Freitag in Jerusalem, der Schabbat unser Thema.

Dafür bekamen wir von Ingrid morgens eine kleine Einführung über jüdische Gebrauchsgegenstände. Danach zogen wir in drei kleinen Gruppen durch das jüdisch orthodoxe Viertel Me'a Sche'arim. Hier durften wir keine offenen Fotos machen und mussten uns entsprechend den orthodoxen Gewohnheiten kleiden. Die Mädchen mussten lange Kleider (keine Hosen!) anziehen und ihre Arme bis über die Ellenbogen verdecken. Außerdem sind in dem Viertel keine Touristengruppen erwünscht, allerdeings werden Kleingruppen die sich entsprechend kleiden und unauffällig verhalten, geduldet.

Wir beobachteten, dass eine Familie, die nicht entsprechend gekleidet war, von Orthodoxen nassgesprizt und aus dem Viertel gescheucht wurde.IMG_1248--1600x1200-.JPG

Orthodoxe Juden in Me'a Sche'arim. Der Herr in der Mitte trägt schon das goldene Schabatgewand.

 

Nach einer stärkenden Falaffel gingen wir alle zum großen Markt in Jerusalem, dem Schuck. Dies ist ein unglaublich großer, überdachter Freiluftmarkt. Hier bieten alle möglichen Händler lautstark ihre Waren an. Von Gemüse, über Käse, Fisch, Fleisch, Gebäck, Gewürze, Schmuck gibt es wirklich alles, was das Herz begehrt. Nachdem wir ca. drei mal nur eine der vielen Schuckstraßen entlang gegangen sind, meinte Erik, er hätte Amar'e Stoudemire (NBA Basketballspieler, gerade von den Phoenix Suns, zu den New York Knicks getradet)  gesehen, was ihm natürlich keiner abnahm. Also dachten wir uns, na gut, gehen wir mal in die Richtung, wo er sein soll und tatsächlich, stand er da :).

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  Der überdachte Schuck in Jerusalem. . hier gibt es unter Anderem. . .

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. . .Obst. . .

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. . Gewürze. . .

 

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. . .Gebäck. . .

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. . Süßes und. . .

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. . berühmte Basketballspieler! ;)

 

 

Bevor es Abend wurde, gingen wir, wie es sich am Schabbat gehört, in die Synagoge. Da wir allerdings nur 7 Plätze in der Synagoge "gebucht" hatten, ging ich under der Rest der Gruppe zur Klagemauer. Abends dann kam Ingrids israelischer Mann, Maor und wir feierten mit ihm traditionell jüdisch den Schabbat. Für viele von uns war das nichts Neues, denn wir haben schon auf dem Hebräischkurs mit Moti und Esther Schabbat gefeiert. Trotzdem war es schön zu sehen, wie anders doch jeder Jude den Schabbat heiligt und feiert. Wie in Hannover endete der Schabbat damit, dass alle völlig kaputt und müde vom vielen Essen den Raum verlassen. Aber das Gute am Schabbat ist ja, dass es verboten ist sich Sorgen zu machen und man so zu der Erkenntnis kommt: Schabbatessen macht nicht dick!

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Die neuen Hagoschrimer feiern Schabbat. Hierzu sind natürlich alle festlich angezogen.

 

 

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