2. - 3. Woche

Veröffentlicht auf von felix.israel.over-blog.de

In den letzten Tagen ist sehr viel passiert und es blieb mir sehr wenig Zeit für meinen Blog und andere Kontake. Des Weiteren hatte Rahel meine Kamera in der Altenheim WG vergessen (:P), sodass ich wenn ich Zeit hatte, keine Fotos vorhanden waren. Deshalb folgt nun eine kurze Zusammenfassung der letzten 1 1/2 Wochen.

 

In der letzten Woche haben wir alle von Mi-Sa von 15 - 21 Uhr gearbeitet und haben die Geschichten und Eigenheiten der Bewohner näher kennengelernt. In unserer Wohnung war in dem Zeitraum immer volles Haus, weil immer einer der Altvolos Irina, Anna, Jan oder Jasmin zu Besuch war und meistens noch weitere Gäste mitgebracht wurden. Allerdings stört uns das nicht weiter, weil wir kennen es ja nicht anders. Wie es wohl werden wird, wenn wir mal eine Nacht keinen Besuch haben? :P. 

Die vielen Menschen in unserer WG hielten uns auch nicht ab uns weiter sportlich zu betätigen und so probierten wir einige Abende mit Erik und Christian aus der Altenheim WG  die örtlichen Basketballplätze aus.

Zu unserer Ernährungssituation ist zu sagen, dass wir teilweise morgens auf Pfannkuchen umgestiegen, weil die billiger sind als Brot ;). Aber Arnim und ich sorgten mit unseren Kochkünsten (Ratatouille)  weiterhin für die kulinarischen Höhepunkte der WG.

 

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Arnim am Herd. Es gibt: Pfannkuchen zum Frühstück

 

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Auch wenn Haferflocken etwas teuerer sind, den Luxus gönnen wir uns. Endlich wieder richtiges Frühstück mit Müsli :)

 

 

Am Freitag war dann Shabbat und weil wir alle arbeiten mussten, feierten wir das auf der Arbeit mit den Bewohnern. Außerdem hielten sich alle aus unserer WG an unsere WG Regel: Am Shabbat ist Laptop verboten. Es war ein ungewohntes Bild im Wohnzimmer niemanden mit Unterwegs-PC zu sehen. Es beschäftigten sich ausnahmsweise mal alle mit sich selbst und das stärkt hoffentlich unsere WG Gemeinschaft. 

 

 

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 Fadi (Worker) setzt Shy Shuker für Shabbat die Kippa auf.

 

Am Samstag ging ich schon um 19 Uhr von der Arbeit, weil ich zu einem Fußballspiel mitwollte. Das Spiel war in dem Baptistendorf (Baptist Village) außerhalb der Stadt und kam über Christian aus der Altenheim WG zustande. Also spielten wir (Erik, Marcus, Christian aus der Altenheim WG, Thommy und Erik aus Jerusalem und ich) mit einigen aus dem Baptist Village und noch zwei Anderen aus Tel Aviv.

Am Sonntag hatten Deborah und ich frei, also fuhren wir mit dem Sherut (Sammeltaxi) nach Tel Aviv an den Strand. Allerdings mussten wir am eigenen Leib die israelische Mentalität erleiden, dass man niemals zugibt keine Ahnung zu haben. So hörten wir viele Beschreibungen, wo das Sherut 66 nach Tel Aviv abfahren soll, aber kaum richtige. Letztendlich kamen wir doch an und fläzten uns knappe zwei Stunden in die Sonne. Doch die Sonne in Israel ist stark und gemein und so zog ich mir mal wieder einen dunkelrot/violetten, ganzkörpergroßen Sonnenbrand zu, der teilweise bis heute anhällt.

 

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Aufzug WG

 

 

Am Montag stand dann Arnims Geburtstag an und außerdem haben wir unseren ersten richtigen Arbeitstag erlebt, an dem Rahel und ich morgens von 6-8 Uhr und Nachmittags von 15-21 Uhr arbeiten durften. Gleiches in gleicher Besetzung + Lukas auch am Dienstag. Dienstag Abend feierte Arnim dann in der Altenheim WG seinen Geburtstag und außer den Petah Tikwa'nern waren noch Simeon, Johannes und Boas aus Jerusalem gekommen. Wir als WG haben Arnim ein saumäßig cooles Plakat geschenkt mit Eindrücken der ersten Wochen.

 

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Arnims Collage.

 

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WG Collage für Arnim.

 

Die drei Gäste aus Jerusalem schliefen in unserer WG und fuhren mit Rahel, Deborah und Arnim heute Morgen nach Tel Aviv an den Strand. Unsere WG hat heute übrigens komplett frei, da wir heute den Hauskreistag haben.  Da ich noch meinen Sonnenbrand auskuriere, fuhr ich nicht mit, sonderen fahre gleich zum Altenheim. Dort zeigt mir Erik ein wenig seine Arbeit und dann fahren wir mit dem Bus nach Jerusalem. Dort wollen wir noch ein wenig Sightseeing machen, bevor wir heute Abend in der Hagoschrim Hauptzentrale den Jerusalemer Hauskreis besuchen. Die Anderen aus der WG fahren zwecks morgiger Arbeit heute Abend wieder zurück, aber da Rahel und ich morgen frei haben, schlafen wir eine Nacht in Jerusalem und besichtigen morgen noch weiter die Stadt.

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